Interviews

Crudele e i grandi del '900

IO donna, Corriere della Sera, Samstag 24 November 2007

Dank der Schaffung des Orchesters der Università degli Studi di Milano, dirigiert von dem jungen Dirigenten Alessandro Crudele, hat sich die Aula Magna der Universität – ein Schauplatz glanzvoller Versammlungen mit Sitz in der Via Festa del Perdono – seit einigen Jahren zu einer stillen und harmonischen Location für Konzerte herausgebildet ...

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Dank der Schaffung des Orchesters der Università degli Studi di Milano, dirigiert von dem jungen Dirigenten Alessandro Crudele, hat sich die Aula Magna der Universität – ein Schauplatz glanzvoller Versammlungen mit Sitz in der Via Festa del Perdono – seit einigen Jahren zu einer stillen und harmonischen Location für Konzerte herausgebildet.

"Das Orchester wurde im Jahr 2000 mit der Ambition gegründet, bemerkenswerte musikalische Ressourcen unter den Studenten zusammenzuführen, die musikalischen Aktivitäten von gutem Niveau nachgehen. Alfio Bosatra, der mit den kulturellen Initiativen der Universität betraut ist, und mir schwebe vor, vielen raffinierten Musikern, die an dieser Universität eingeschrieben sind, eine Möglichkeit zu bieten, ein Musikinstrument weiterhin auf seriöse Art und Weise und gemeinsam mit Solisten und Dirigenten von bedeutender Wichtigkeit zu spielen. Um verschiedenstes Publikum zu erreichen, ist der Eintritt zu allen Konzerten unserer Saison frei, worin uns die Ergebnisse bestärkt haben“.

Wer kommt für die Kosten auf?

"An erster Stelle die Universität, lokale Einrichtungen steuern etwas bei, unser besonderer Dank gilt jedoch der Stiftung Cariplo, die uns unterstützt“.

Wie beginnt die Saison in diesem Jahr?

"Wir haben die Ehre einen großen Violinisten wie Kolja Blacher bei uns zu Gast zu haben, der seit vielen Jahren Konzertmeister der Berliner Philharmoniker ist. Mit ihm gemeinsam werden wir das Konzert von Brahms spielen. Alleine werden wir dann die erste, fast unbekannte Version der Symphonie zum Besten geben, die Schuhmanns Vierte wurde“.

Wie zeichnet sich die nächste Saison aus?

"Künstlerisch werden wir versuchen, den Kontakt zu großen Musikern der Berliner Philharmoniker – wie Blacher – auszubauen. Was das Programm anbelangt möchten wir weiterhin ein breites Panorama beibehalten, das Hauptaugenmerk wird hingegen auf zwei wichtige Charaktere des 20. Jahrhunderts gerichtet, deren Geburtstag bevorsteht, zum einen auf den Franzosen Oliver Messiaen und zum anderen auf den Briten Vaughan Williams“.

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